Akupressur - Tipps gegen Kopfschmerzen


Kopfschmerzen

Akupressurpunkte gegen Schmerzen



Druckpunkte



mein liebster Druckpunkt
bei Kopf-, Zahn oder Magenschmerzen

Einer der wirksamsten Punkte gegen Schmerzen ist der so genannte
"Hegu"-Punkt auf dem Handrücken (in der Abbildung der Punkt für Kopf- /Zahnschmerzen).
Lage: Daumen und Zeigefinger der rechten Hand abspreizen. Etwa dort, wo sich der Bereich zwischen diesen beiden Fingern am höchsten aufwölbt, liegt der Hegu-Punkt. Man drückt nun mit dem Daumen der linken Hand fest auf diesen Bereich, bis man einen deutlich schmerzendes Gefühl verspürt. Von oben auf die 'innere Handkante'. Die übrigen Finger der linken Hand unterstützen den Daumendruck von der anderen Seite der Hand/Knochen.



Spezial Punkte

1. Leichtigkeit herstellen
bei Halbseiten- und Schläfenkopfschmerz
Lage: Der Punkt liegt auf dem Gallenblasenmeridian der für den weichen, harmonischen Fluss der aktiven Energien verantwortlich ist knapp vier Zentimeter oberhalb der Ohrspitze, an jeder Seite des Kopfes. Wirkung: Linderung bei Halbseiten- und Schläfenkopfschmerz (jeweils an der schmerzenden Seite massieren), außerdem bei allgemeiner Schwere des Kopfes und Benommenheit."

2. Zur Ruhe kommen
bei seitlichem Kopfweh, Nacken- und Schulterschmerzen, Tinnitus sowie bei Husten und verstopfter Nase.
Lage: Der Punkt liegt bei ausgestreckter Hand seitlich hinter dem Knöchel des kleinen Fingers auf dem Dünndarmmeridian. Wirkung: bei seitlichem Kopfweh, Nacken- und Schulterschmerzen, Tinnitus sowie bei Husten und verstopfter Nase."

3. Schwäche vertreiben
bei hinterem Kopfschmerz
Lage: Dieser Punkt liegt auf dem Handrücken, in dem Winkel der Mittelhandknochen des kleinen Fingers und des Ringfingers. Wirkung: vor allem bei hinterem Kopfschmerz, außerdem bei Augenschwäche und Mattheit."

5. Den Schwindel besiegen
bei vorderem Kopfschmerz, Drehschwindel, Frösteln und Frieren
Lage: Die Punkte liegen beidseitig in einer Vertiefung neben den Augenbrauen. Wirkung: Linderung bei vorderem Kopfschmerz, Drehschwindel, Frösteln und Frieren, geröteten Augen und Zahnschmerz."

Müde Augen
bei müden Augen
Sehr entspannend bei Kopfschmerzen, die auch mit müden Augen einhergehen,
wirkt die Massage des Akupunktes zwischen den Augenbrauen. Sie sollten ihn wenige Minuten lang kräftig mit einem Finger drücken.

Migräne
Lage: rechts und links an den Schläfen (im Bild), auf dem Kopf (der höchste Punkt des Körpers, senkrecht über den Ohren), an den Schultern (jeweils in der Mitte des Trapezmuskels) und an den Händen zwischen Daumen und Zeigefinger. Da es hunderte Möglichkeiten gibt warum eine Migräne entstehen kann hier nur auf das Symptom eingegangen werden. Tipp: Ernährung gehört unbedingt dazu





Kopfschmerzen durch Verspannung

  • Ein weiterer häufiger Grund für Kopfschmerz ist Verspannung im Hals-/Nackenbereich. Die erste Übung, die man machen sollte ist die Lockerung der verspannten Muskulatur. Hierzu holt man sich einen willigen Partner und läßt sich ca. 1,5 Stunden massieren ;-).
  • Falls das nicht möglich ist, z.B. im Büro, gibt es folgende wirksame (und schnelle) Methode: Die Arme hängen locker herunter. Man winkelt die nun Unterarme um 90° Grad ab, die Handflächen zeigen dabei zum Boden. Nun beschreiben die Handflächen (und Arme) eine liegende Acht. OO . Vorwärts und rückwärts durchführen! Der Effekt dieser Übung ist, das die Schultern automatisch mitkreisen und sanft bewegt werden.

  • Schultern

    4. Nacken lockern
    Nacken lockern
    Lage: In der Vertiefung zwischen den beiden vom Hinterhauptknochen abwärts ziehenden Muskelsträngen, Mit beiden Daumen jene zwei Punkte drücken, die einen Querfinger seitlich der Wirbelsäule in Höhe des Haaransatzes liegen. Die Punkte sind deutlich schmerzempfindlicher als die Umgebung und können so leicht gefunden werden. Rund eine Minute konstant drücken. Wirkung: Linderung bei Schmerzen im Hinterkopf, Migräne,typischen Symptomen einer Erkältung und steifem Hals."

    Selbsthilfeprogramm:

  • Zwei Minuten Selbstmassage: Mit beiden Händen den Nacken von der Wirbelsäule in Richtung Hals ausstreichen.
  • 20mal locker mit dem Kopf nicken. Dann zehnmal nach jeder Seite mit hängendem Kopf schwingen (nie kreisen!).





  • Kopfschmerzen durch Erkältung

    Gegen Grippe


    5. Abwehrkraft stärken




    Allgemeines

    Die Chinesen gehen von folgender Hypothese aus: Im menschlichen Körper zirkuliert Energie in genau lokalisierbaren Strömungen - in festgelegten Bahnen. Diese Bahnen durchziehen den Körper dicht unter der Haut. Sie werden Meridiane genannt. Es gibt 6 Meridianpaare, also insgesamt 12 seitengleiche Meridiane und 2 Sondermeridiane, die den kleinen Energiekreislauf bilden (Ren Mei und Du Mai oder "Direktor" und "Gouverneur") sowie weitere Sondermeridiane.
    Entlang der Meridiane finden wir sogenannte Akupressur-Punkte.
    Es sind ganz besonders empfindliche und sensitive Hautstellen, die über die Meridiane einen direkte Kontakt zu bestimmten Körperorganen herstellen. Bei Beschwerden ist der Energiefluss gestört. Diese Stauungen äußern sich darin, dass die Punkte auf den Meridianen in einen schmerzhafte Füllezustand oder in "Leere" sind. Ein Druck auf einen solchen Punkt löst daher einen "direkten Draht" zu einem Organ aus und bewirkt eine Reaktion, eine Harmonisierung des Energieflusses.
    Für jede Behandlung gibt es verschiedene Druckpunkte oder Energiepunkte, die man massieren kann. Es gibt Punkte direkt am Geschehen und Fernpunkte. Bei der Akupressur gilt: Weniger ist mehr. Man sollte pro Behandlung mit etwa 1 bis 3 Punkten auskommen.
    Erkrankt ein Mensch, so gibt der Körper Alarm mit Schmerzen verschiedenster Art. Dies ist eine Warnung. Im normalen Ablauf des Organismus stimmt etwas nicht!
    So angezeigte Störungen betreffen in erster Linie den Kräftehaushalt des Menschen. Nach der chinesischen Medizin halten einander im gesunden Körper zwei Kraftfelder die Waage, Yin und Yang. Überwiegt eine Kraft, dann ist ein Leiden vorhanden. Dieses Ungleichgewicht äußert sich auch in der Sensitivität der Punkte an der rechten und an der linken Körperhälfte. Wenn der ausgewählte Punkt bei der Massage schmerzt, wählt man lieber den gleichen Punkt auf der anderen Körperhälfte.
    Yang werden die "aufbereitenden aktiven" Organe genannt., Yin die "speichernden und passiven" Organe.
    Durch einen Fingerdruck auf bestimmte Hautstellen werden Reflexe über Meridiane zu einem Organ gesandt. Das Organ wird zur besseren Leistung angespornt und das autonome Nervensystem entweder angeregt oder Beruhigt. Die Folge: Im Körper entseht wieder das normale, gesunde Kräfteverhältnis. Zugleich wird die Blutbewegung beschleunigt, die Funktion der Drüsen angeregt, die geistige Entspannung gefördert.
    Akupressur kann man hervorragend mit der Heilkräutertherapie kombinieren. Im Sinne der Ganzheitsmedizin empfiehlt es sich auch, die Ernährung auf Vollwertkost umzustellen, Alkohol und Nikotin zu reduzieren und mehr Sport zu betreiben.
    Ganz wichtig ist es aber, während der Akupressur fest an den Erfolg der Behandlung zu denken, Störungen von außen auszuschließen und sich hinterher etwas Zeit zur Entspannung zu gönnen.
    Grundvorraussetzung für die erfolgreiche Akupressur ist die regelmäßige Anwendung. Man muss jeweils selbst herausfinden, welche Punkte am besten auf die Massage ansprechen.

    Die Technik der Akupressur

    Wenn man die richtigen Punkte gefunden hat, spürt man eine Rückkopplung zum Schmerz. Man drückt die Punkte, indem man die Fingerkuppe aufsetzt und dann im Uhrzeigersinn kleine Kreisbewegungen ausführt. Dabei verändert man nicht die Lage des Punktes, sondern verschiebt nur die Haut.

    Wichtig: Man sollte nur so lange massieren, wie es angenehm ist. Die Akupressur sollte nicht unter Stress, sondern in Ruhe und möglichst in entspannter Atmosphäre durchgeführt werden.

    1. Die Ein-Finger-Methode

    Hauptsächlich wird die Akupressur mit dem Daumen , dem Zeige- und dem Mittelfinger durchgeführt. Sie drücken mit einem dieser Finger fest auf den bestimmten Druckpunkt der Haut und führen dabei leicht kreisende und vibrierende Bewegungen durch. Der Druck soll sanft sein und senkrecht kommen, also nicht seitlich - schräg. An manchen Körperstellen ist es notwendig, mit der Fläche des Daumens zu drücken. So etwa auf den Fußsohlen.

    2.Die Mehr-Finger-Methode


    Wenn bestimmte Körperstellen zu groß sind, um sie mit einem einzigen Finger entsprechend zu behandeln, wählen wir die Mehr-Finger-Methode. Mittelfinger und Ringfinger agieren gleichzeitig. Hin und wieder werden auch die Daumen beider Hände nebeneinander oder übereinander eingesetzt.
    Die Mehr-Finger-Methode wird dann angewandt, wenn mehrere Druckpunkte gleichzeitig beeinflusst werden sollen, wie dies sehr oft im Gesicht der Fall ist.
    Daumen und Zeigefinger werden so eingesetzt, dass der Daumen immer zum Zeigefinger massiert. Der Zeigefinger liegt entweder direkt auf dem Druckpunkt oder der Druckpunkt befindet sich zwischen den beiden Fingern.
    Die Simultan-Akupressur zweier Daumenkappen nebeneinander wird meistens entlang eines Meridians-angewandt.

    3. Die Handflächen-Methode

    Wenn eine größere Körperfläche beeinflusst werden soll, bedienen wir uns der Handflächen-Methode. Die Handfläche wird auf die betreffende Stelle leicht vibrierend aufgelegt. Dabei handelt es sich meist um den Bauch, die Augen oder die Brust. Nervösen Menschen allerdings fällt es in der Regel schwer, die Hand kontrolliert vibrieren zu lassen. Sie legen die Handflächen nur auf, was ein beruhigendes und wohlig warmes Gefühl erzeugt.

    Wenn man einen Punkt nicht genau lokalisieren kann oder mit der Punktmassage wenig Erfolg hat, kann man auch die Reibetherapie versuchen. Man kann die Hautzone mit 2 Fingern, mit den Knöcheln einer Hand oder mit dem Handballen rubbeln. Durch das Reiben erwärmt sich die Hautoberfläche und die Energiebahnen werden angeregt.

    Der Akupressur-Druck

    Ob wir nun einen Finger, mehrere Finger oder die Handfläche verwenden: Wir müssen auf die Haut einen ganz bestimmter Druck ausüben, der jedoch nicht immer gleich sein darf. Die Druckstärke wird langsam gesteigert und dann wieder verringert. Es gibt zwei Arten von Akupunktur-Druck: Der Druck bestimmt die Wirkung

    1. Anregende Akupressur

    Soll ein Organ angeregt werden, muss die kreisende Bewegung um den Druckpunkt spiralenförmig von außen nach innen geführt werden. Der Druck muss dabei leicht und oberflächlich sein. Kreisen Sie den Druckpunkt etwa von zwei Zentimetern Entfernung ein.

    2. Beruhigende Akupressur

    Soll ein Organ oder der gesamte Organismus beruhigt werden, müssen die Kreisbewegungen vom Druckpunkt nach außen führen. Der Druck soll fester sein. Diese Technik setzt direkt an der schmerzhaften Stelle ein.

    Die Akupressur-Zeit: Die Akupressur darf nie zu lange dauern!
    Ein Punkt soll maximal ca. 30 Sekunden behandelt werden. Diese Zeit genügt zur Anregung des autonomen Nervensystems - und zur Erreichung einer allgemeinen Körperreaktion. Zu starker Druck hingegen wirkt konträr. Eine stärkere Anwendung erfolgt bei überaktiven und schmerzhaften Organen.
    Im eigenen Interesse muss jeder beherzigen, was auch die Chinesen wissen: Die Akupressur ist kein Wundermittel! Oft kann man Akupressur als Erste Hilfe anwenden, bis der Arzt eintrifft. Man kann Akupressur hervorragend bei alltäglichen Beschwerden einsetzen, Schmerzen lindern, den Schnupfen bessern, den Kreislauf anregen und vieles mehr. Bei schweren Erkrankungen muss zuerst der Arzt die Diagnose stellen und die Behandlung einleiten. Dann kann man die Genesung mit Akupressur unterstützen. Die Akupressur ist auch bei chronischen Leiden erfolgreich einzusetzen. Besonders bei langwierigen chronischen Krankheiten empfiehlt es sich, einen erfahrenen Akupunktur-Arzt aufzusuchen und eine Akupunktur-Behandlung zu versuchen.

    Die 7 Gebote der Akupressur


    1. Behandle dich langsam und konzentriert. Wenn du deine Druckpunkte gefunden hast, schließe während des Druckes die Augen.
    2. Sorge dafür dass deine Fingernägel kurz geschnitten sind. Scharfe Nägel können die natürlichen Reflexe stören und Hautverletzungen verursachen.
    3. Wende niemals übermäßige Kraft an.
    4. Brich sofort ab, wenn die Schmerzen an den Druckstellen ständig stärker werden..
    5. Behandle einen Druckpunkt nicht öfter als drei- bis viermal am Tag mit Abständen von Stunden, also am besten morgens, vormittags, mittags und nachmittags oder vormittags, mittags, nachmittags und abends. Oft aber genügt eine zweimalige Behandlung am Tag oder eine Behandlung alle zwei Tage.
    6. Während des Druckes auf die schmerzende Stelle zähle laut oder flüsternd bis 30, damit du den Finger nicht zu lange ansetzt.
    7. Entspanne dich nach der Akupressurbehandlung.

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